Magische Skier im Traumland
Es war eine kalte Winterabend und Leo lag gemütlich in seinem warmen Bett. Ein weicher Schnee hatte die Welt in eine weiße Decke gehüllt, und die Straßenlaternen ließen den Schnee glitzern wie Millionen kleiner Sterne. Leo schloss seine Augen und schon bald fand er sich in einem Traum wieder.
Der Traum begann inmitten der schneebedeckten Berge. Eine freundliche Stimme weckte Leo aus seiner Traumträumerei. „Hallo, Leo“, flüsterte jemand leise. „Ich bin die Traumfee.“ Leo blinzelte und sah ein winziges Wesen mit glitzernden Flügeln, das in der Luft schwebte.
Die Traumfee trug ein Kleid, das in allen Farben des Regenbogens schimmerte, und ihr Lächeln strahlte Wärme und Licht aus. „Möchtest du ein besonderes Abenteuer erleben?“, fragte sie und aus dem Schnee vor ihnen erhoben sich zwei leuchtende Skier. Leo nickte, seine Augen funkelten vor Aufregung. „Ich liebe Abenteuer!“
Kaum hatte Leo die Skier angeschnallt, da fühlte er sich leicht wie eine Schneeflocke, die vom Himmel tanzt. Die Traumfee schwebte neben ihm her, während sie gemeinsam über weiße Hänge glitten. Der Schnee unter seinen Skiern knirschte leise, und der frostige Wind erweckte Leos Sinne. Er fühlte sich frei, als ob er fliegen könnte.
Wärme umgab sie, trotz der winterlichen Kälte, als die Sonne, die in strahlendem Gold über den Bergen hing, den Schnee zum Funkeln brachte. „Schau nur hin“, rief die Traumfee und deutete mit einer Handbewegung auf ein Reh, das sich elegant einen verschneiten Hang hinabwandelte. „Hier ist alles möglich.“
Leo lachte fröhlich, während er mit der Traumfee im Zickzack über die Pisten sauste. Die Welt um ihn herum flimmerte vor lauter Möglichkeiten. Plötzlich kamen riesige, sanfte Schneeflocken vom Himmel, die die beiden umwirbelten wie in einem Traumtanz. Leo streckte die Hände aus, um einige von ihnen aufzufangen, und spürte das prickelnde Kitzeln auf seinen Fingerspitzen.
In einem kleinen Moment der Ruhe hielten sie inne und blickten zurück auf ihren Weg. „Siehst du, wir sind weit gekommen“, sagte die Traumfee. Ihr warmes Lächeln zeigte, dass sie Leo beim Erkunden seiner Träume geführt hatte. „Hast du das Gefühl, dass du überall hingehen kannst, wenn du nur träumst?“ Leo nickte nachdenklich. „Ja“, sagte er leise. „Ich glaube, das kann ich.“
Mit einem sanften Schwung, der die Schneeluft noch einmal rauschen ließ, führte die Traumfee Leo wieder zurück an den Anfang ihres Ausflugs.
Die Sonne neigte sich dem Horizont entgegen und tauchte die Berge in rotes Licht. Die Traumfee winkte Leo zu, als er seine Skier abschnallte. „Solltest du jemals einen Weg suchen, erinnere dich an die Freiheit, die du hier empfunden hast.“
Dann verschwand die Traumfee, und Leo erwachte langsam aus seinem Traum. Er öffnete seine Augen und sah das sanfte Schimmern von Mondlicht durch die Vorhänge seines Schlafzimmers. Eine tiefe Ruhe durchdrang ihn, und er spürte die Geborgenheit seines warmen Bettes.
„Träume sind wirklich magisch“, murmelte Leo, bevor er wieder einschlief, mit dem Wissen, dass er in seinen Träumen überall hinfliegen konnte. Und so blieb er in einer warmen Umarmung des Schlafes, getragen von den Erinnerungen an sein wunderbares Skiabenteuer mit der Traumfee.




