Luna erweckt den Frühling mit Magie
Die Sonne kitzelte sanft die Welt aus dem Winterschlaf. Auf einer Blumenwiese, die sich über sanfte Hügel erstreckte, lebte die Frühlingsfee Luna. Mit ihrem Kleid aus Blütenblättern und den Haaren, die wie Sonnenstrahlen leuchteten, liebte sie es, den Frühling zu erwecken.
Luna war aufgeregt, denn heute war der Tag, an dem die Blumen zu tanzen beginnen sollten.
Neben ihr flatterte ein kleines Glühwürmchen, sein Name war Funke. Er war Lunas treuer Freund und Begleiter. „Luna, ist heute der große Tag?“, fragte Funke mit einem leisen Summen und drehte in der Luft kleine Kreise.
„Ja, Funke. Heute helfen wir allen, aufzuwachen und den Frühling zu begrüßen!“ Luna lächelte und klatschte in die Hände. Ein leises, wunderbares Glitzern umgab sie wie Sternenstaub.
Gemeinsam schwebten sie über die Wiese. Die ersten Lichtstrahlen brachen durch die Wolken, und die Luft war erfüllt von dem frischen Duft der Erde. Es war als könnte man den Frühling in jedem Atemzug spüren.
Luna und Funke hielten an einem kleinen Veilchenbeet. Sie beugte sich herunter, nahm einen tiefen Atemzug des süßen Duftes und flüsterte liebevoll: „Wacht auf, meine kleinen Freunde.“
Langsam öffneten sich die Blüten und streckten sich der Sonne entgegen. „Hast du gesehen?“, gluckste Funke. „Das ist Magie!“
Saniert von ihrer erfolgreichen Magie, flogen Luna und Funke weiter. Sie kamen an einem Teich vorbei, auf dem Eisente entwachsen war. Luna klopfte mit einem sanften Finger auf die Oberfläche, und sofort brachen Wasserlilien hervor, die singend öffneten, wie kleine, leuchtende Kronen, die das Wasser schmückten.
Bald schwebten sie höher über die Felder. Der Wind trug den Duft der blühenden Kirschbäume mit sich und ließ Lunas Haar weich tanzen. „Wir haben noch viel zu tun, Funke! Lass uns die Bäume wecken.“
Mit einer sanften Bewegung berührte sie ihre Glühwürmchenfreund, und gemeinsam begannen sie zu leuchten. Die Bäume erzitterten in einem sanften Rauschen, als die ersten Knospen sich dem Angesicht der Frühlingssonne öffneten.
Luna fühlte die Hoffnung in ihrem Herzen wachsen, die Freude der erwachenden Natur war ansteckend. Funke glühte heller denn je. „Magie beginnt im Herzen, Luna“, summte er glücklich.
Und so verging der Tag, voller Wunder und Lachen. Der Himmel färbte sich in den sanften Strahlen der untergehenden Sonne in warmes Rot und weichstes Gold. Luna setzte sich inmitten der Blumenwiese nieder, erfüllt von Freude. Um sie herum summten die Insekten, während die Vögel ihre Abendlieder sangen.
As sie die Augen schloss, wusste sie, dass der Frühling die Herzen aller Lebewesen erwärmt hatte. Und während Luna und Funke sich gegen die Kühle der aufkommenden Nacht kuschelten, flüsterte sie: „Ach, Funke, der Frühling entfaltet seine Magie, weil wir alle daran glauben.“
Mit diesem Gedanken schlief Luna in den Armen der Nacht ein, geborgen und voller Vorfreude auf neue Abenteuer.




